Ninographie
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Anmerkung: Diese Biographie basiert hauptsächlich auf Primärquellen (Interviews im Fernsehen oder Radio, Briefe u. ä.) bzw. den einschlägigen Fachzeitschriften. Sie wurde nach ihrer Fertigstellung von Nino selbst kritisch durchgearbeitet und mit Ergänzungen versehen. Wir danken ihm auf diesem Wege herzlich für seine Unterstützung! 1963 Als Siebenmonatskind wird Nino am 18. Dezember gegen 3.15 Uhr früh in der Landesfrauenklinik Karlsruhe unter dem Namen Domenico Gerhard Gorgoglione geboren. Er ist das einzige Kind des italienischen Gastarbeiterehepaares Stella und Pietro Gorgoglione, das kurz zuvor aus wirtschaftlichen Gründen sein Heimatdorf Laterza bei Taranto in Apulien verlassen hatte. Seine Kinderzeit verbringt Nino in Bretten, einer Kleinstadt nahe Karlsruhe. 1979
Nino wird westdeutscher Jugendmeister im
All-Style-Karate. Im selben Jahr beginnt er
in
Köln, wohin er nach der Scheidung seiner
Eltern 1972 mit seiner Mutter gezogen ist, die
Karriere als Sänger in einem persischen Lokal.
Mit einem Freund, der ihn am Klavier begleitet,
singt Nino abends in Pianobars Lieder seiner
Vorbilder
Elvis Presley,
Adriano Celentano,
Renato Zero und anderen. Seine Tagesgage
beträgt 30 DM. Sein Talent hatte Nino kurz nach
seinem Stimmbruch im 1980 Nino nimmt die deutsche Staatsbürgerschaft an. Aufgrund eines fehlenden Behörden-Eintrags war er vorher weder als Italiener, noch als Deutscher registriert. 1981 Von einem Schallplattenproduzenten wird Nino bei einem seiner Auftritte in der Pianobar "Die Taste" entdeckt. Seine Mutter unterschreibt kurz darauf für ihn einen Plattenvertrag mit der Firma "Polydor" in Hamburg, und Nino verläßt aus diesem Grund das Aufbaugymnasium in Köln. Seine ersten beiden Singles "Siebzehn" und "Der Ring, den Du trägst" sind jedoch alles andere als erfolgreich. Heute zählen sie daher zu den absoluten Raritäten. Sie wurden noch schlicht unter "Nino" veröffentlicht, da der Künstlernachname "de Angelo" noch nicht erfunden war. Nino ist unendlich glücklich und stolz, überhaupt den Sprung in die Musikbranche geschafft zu haben, und es ist ihm völlig egal, welcher Art Songs er seine Stimme leihen sollte. 1982
Der Künstlername „Nino de Angelo" wird geboren.
Anfang Februar wird unter diesem Namen die
nunmehr dritte Single „Und
ein Engel fliegt in die Nacht", der deutschen
Version des OMD-Hits „Souvenir",
veröffentlicht. Im Mai kann Nino sich damit
erstmals in den Top 75 der Singlecharts plazieren.
Er steigt mit Platz 63 ein, klettert bis auf
Platz 54 und hält sich insgesamt 10 Wochen lang
in der Hitliste. Die einschlägigen
Jugendzeitschriften werden erstmals auf ihn
aufmerksam, wenn die Artikel auch kaum größer als
10 cm2 sind und inhaltlich noch recht
viele Fehler und Ungenauigkeiten aufweisen. Auch
der erste TV-Auftritt in der WDR-Regionalsendung
"WWF-Club"
fällt in diese Zeit. Die Nachfolgesingle „Vielleicht",
die im Herbst veröffentlicht wird, kann an diesen
Erfolg anknüpfen, wenn es ihr auch nicht gelingt,
sich in den Charts zu plazieren. Sie erscheint
auch in italienischer Sprache als „Sarà
la nostlagia". Verantwortlich für diese
beiden Songs ist 1983
Mit der von
Drafi Deutscher komponierten Single "Ich
sterbe nicht nochmal" kann Nino sein Debut in
Dieter Thomas Hecks "ZDF-Hitparade"
feiern und belegt prompt den dritten Platz in der
Zuschauergunst. Insgesamt ist Nino bereits so
erfolgreich, daß sein erstes Album "Junges
Blut" auf den Markt kommen kann. Die daraus
ausgekoppelte Single "Engel
und Teufel, Luisa" kann an diesen Erfolg
anknüpfen, obwohl es bei Dieter Thomas Heck
lediglich zu einem fünften Platz reicht.
1984
„Jenseits von Eden" kann sich 10 Wochen auf dem
Spitzenplatz der deutschen Charts halten und wird
nur 14 Wochen nach ihrem Erscheinen vergoldet. In
der Jahresgesamtwertung kann sie einen stolzen
zweiten Platz hinter
Laura Branigans „Self Control" verbuchen.
Selbst in der Auswertung des gesamten Jahrzehnts
ist „Jenseits von Eden" noch auf dem 35. Platz zu
finden. Die englische Version des Titels, "Guardian
Angel", von der Gruppe Masquerade alias Drafi
Deutscher belegt 1985
Zeitgleich erscheinen die englische LP "Time
To Recover" und die italienische LP "Figlio
della notte", die entsprechende
fremdsprachige Versionen der deutschen Titel des
Albums „Zeit für Rebellen" enthalten und in
verschiedenen Ländern erscheinen. In Australien
wird „Time To Recover mit kleineren Veränderungen
in der Titelauswahl als „Testament Of Love"
veröffentlicht. International ausgekoppelt wird
die Single "Time
To Recover". In der zweiten Jahreshälfte
nimmt Nino mit einem 1986
Nino wird trotz zahlreicher Rückstellungsanträge
nun doch von der Bundeswehr eingezogen und tritt
am 2. Januar seinen Dienst in
Euskirchen an. Nach Beendigung der
Grundausbildung erscheint seine nunmehr vierte LP
"Ich
suche nach Liebe". Sie erhält aufgrund ihrer
hervorragenden musikalischen Qualität gute
Kritiken, kann sich aber trotzdem nicht in den
Charts plazieren. Um die daraus ausgekoppelte
Single "Du
bist ein Teil von mir" vorstellen zu können,
muß Nino seinen Erholungsurlaub bei der
Bundeswehr opfern. Jedoch verbleibt diese Single
unter „ferner liefen...", ebenso die folgende
Auskopplung "Ich
suche nach Liebe" (die deutsche Version des
Jennifer-Rush-Hits "The Power Of Love"). Im
September wird Nino aufgrund eines Rückenleidens
vorzeitig von der Bundeswehr entlassen und kann
sich fortan wieder ganz auf seine Musik
konzentrieren. Er wechselt noch einmal das Team
und arbeitet mit Harald Steinhauer an einigen
neuen Titeln. Gegen Ende des Jahres erscheint die
Single "Wünsche
der Nacht", die ihn 1987 Den Hochzeitsberichten in der Presse am Anfang des Jahres folgen Hochzeitsberichte in der Presse im Sommer. Nino und seine Frau werden am 22.08. nun auch kirchlich getraut. Das Paar zieht bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen zum Orgelklang von „Jenseits von Eden" in die Kirche „St. Maria Königin" ein und gibt sich dort das Ja-Wort. Im Herbst gewinnt Ninos musikalische Seite wieder die Oberhand. Die Single "Doch Tränen wirst du niemals sehen", die am 10. September in der Sendung "Der große Preis" TV-Premiere hat, und die LP "Durch tausend Feuer" klingen deutlich rockiger als bisherige Werke. Nino als Komponist und Texter ist hörbar reifer geworden. Zudem tritt er mit neuem Image - Jeans, Cowboystiefeln, Gitarre und eigener Band - an die Öffentlichkeit. Der neue Sound spiegelt sich auch in der Gestaltung des Plattencovers wider. Zum einen wurde ein neuer, kantiger Schriftzug entworfen. Zum anderen gelingt es erstmals, die Aussage des LP-Titels mit den Foto-Aufnahmen von Dieter Eikelpoth zu unterstreichen. Eikelpoth wird auch in späteren Jahren wiederholt herangezogen, wenn es darum geht, besonders aussagekräftige Fotos zu machen. Nach langer Zeit widmen nun auch die Jugendzeitschriften Nino wieder ein paar farbige Artikel. In Kritiken wird der Imagewechsel insgesamt als positiv gewertet. „Doch Tränen wirst du niemals sehen" kann sich sogar in den deutschen Charts plazieren, wenn auch nicht auf den vorderen Plätzen. Unter dem Titel "I Only Wanna Be With You" erscheint der Song auch in den Benelux-Ländern, Frankreich und Großbritannien. Für die Benelux-Ausgabe verwendet Nino statt seines üblichen Künstlernamens das Kürzel "N.D.A.". 1988
Am
9. März wird Ninos und Judiths Tochter
Louisa-Marie geboren. Dem ersten Familienfoto
widmen fast alle Frauenzeitschriften mindestens
eine kleine Notiz. Um seine Vorliebe für schnelle
Motoren ausleben zu können, beginnt Nino, in der
Formel
Opel Lotus Challenge Autorennen zu fahren. Er
geht mit einem ca. 50.000 DM teuren, bis zu 260
km/h schnellen Rennwagen für Italien an den
Start. Auf seinem
Rennanzug steht „Nino de Angelo". In der
Regel plaziert sich Nino eher im hinteren
Drittel, hat auch zwei leichtere Crashs, aber auf
der Berliner Avus kann er einen stolzen 8. Platz
von 30 Teilnehmern belegen. Einer seiner
Mitstreiter ist
Heinz-Harald Frentzen, der später erfolgreich
in der Formel Eins fahren wird. Nino seinerseits
wendet sich nach der Rennsaison aber wieder der
Musik zu. Aufgrund seines gewandelten Musikstils
und dem damit verbundenen Image verläßt er seine
langjährige Plattenfirma „Polydor" und
unterschreibt bei „WEA"
in Köln einen 1989
Das Jahr 1989 ist mit Abstand das erfolgreichste
für Nino seit der „Jenseits von Eden"-Zeit.
Eigentlich hatte er geplant, seinen eigenen,
rockigen, kantigeren Weg noch konsequenter
weiterzugehen. Jedoch läßt er sich aus
kommerziellen Gründen auf einen Kompromiß ein.
Sein Image erscheint wieder weicher und
gefälliger, was besonders deutlich auf den
Coverfotos der in diesem Jahr veröffentlichten
Schallplatten zu erkennen ist. Durch die
Vorbereitung der neuen ZDF-Serie „Rivalen
der Rennbahn", die im März laufen soll,
ergibt sich die Zusammenarbeit mit
Dieter Bohlen. Neben dem Titelsong „Samuraj"
ist in dieser Serie auch „Don’t
Kill It Carol" zu hören, gesungen von Nino,
geschrieben von Dieter Bohlen. Mit diesem und
Hans-Joachim Horn-Bernges geht Nino am 23. März
in München bei der deutschen Vorentscheidung zum
Grand Prix
d'Eurovision de la Chanson mit dem Titel „Flieger"
an den Start und kann als strahlender Sieger das
Deutsche Theater verlassen. 14.625 Stimmen hat er
von den TED-Wählern bekommen, knapp 4.000 mehr
als die zweitplazierte Gruppe „Xanadu". Erstmals
widmet die Presse Nino wieder
Titelseiten. Selbst in der BRAVO und anderen
Jugendzeitschriften erscheinen große, farbige
Artikel, sogar ein Star-Album und Aufkleber.
„Flieger" wird nach der internationalen
Sperrfrist am 1. April veröffentlicht und
klettert in rasanter Geschwindigkeit bis auf
Platz 13 der deutschen Singlecharts. Dieser Song,
der nie veröffentlicht worden wäre, hätte er
nicht die deutsche Vorentscheidung gewonnen,
verkauft sich laut Dieter Bohlen gleich am ersten
Tag 30.000 mal. Übertroffen wird er nur noch
durch Ninos 11. Platz für „Samuraj". Damit kann
Nino gleichzeitig zwei Top-20-Plazierungen für
sich verbuchen, was in der deutschen
Chartgeschichte bis dato noch nicht vorgekommen
war. Zudem ist Nino als einziger Künstler mit
zwei Titeln auf dem innerhalb weniger Wochen
vergoldeten Soundtrack von „Rivalen der Rennbahn"
vertreten. Die Tatsache, daß „Flieger" in der
internationalen Wertung in Lausanne lediglich
auf dem 14. von 22 Plätzen landet, kann der
allgemeinen Euphorie nichts anhaben. (Dieses
Ergebnis wird von der deutschen Presse als „nicht
nachvollziehbar" bezeichnet, zumal dem 1990 Um Nino wird es wieder sehr still. Er kehrt zu seinem eigenen Stil zurück, um den Weg weiterzugehen, den er bereits vor den „Flieger"-Zeiten geplant hatte. Im April entschließt sich Nino, seine neuen Titel nicht nur selbst zu komponieren und zu texten, sondern auch zu produzieren. Bis zum Sommer arbeitet Nino intensiv in seinem Studio. Im Juli und August tourt er mit ein paar Show-Kollegen durch deutsche Kur- und Erholungsorte und absolviert dabei mehr als 40 Auftritte in nur 7 Wochen, die zumeist in Festzelten oder im Freien stattfinden. Gleich einen Tag nach Ende der Tour steht er schon wieder im Studio, um an seiner neuen LP zu arbeiten. Im September erscheint die Single "Vielleicht muß man erstmal durch die Hölle", die Nino in verschiedenen Fernsehsendungen vorstellt. Sie ist ein erster Vorbote auf das neue Album. Weitere Titel daraus stellt er Ende des Jahres bei einer Konzertreihe vor. 1991
Im
März erscheint Ninos zweite Single im neuen
Musikstil unter dem Titel „La
Luna", zu dem auch ein Videoclip gedreht
wurde. Um den musikalischen Wendepunkt zu
verdeutlichen, trennt Nino sich von seinem
Vornamen und nennt sich ab sofort „De Angelo".
Für ein Aufhorchen sorgt außerdem der
italienische Part in dem sonst deutschen Lied. Im
Mai erscheint das neue Album „De
Angelo". Die autobiographisch gefärbten Titel
lassen den Komponisten, Texter und Produzenten De
Angelo 1992 Nino hat sich erneut zurückgezogen, um an seinem zweiten selbstproduzierten Album zu arbeiten, findet aber noch die Zeit für einige Live-Auftritte. Seine Aktivitäten für andere Künstler weitet er weiter aus. Zu nennen ist hier besonders das Duo „Van Dango", das Nino entdeckt, zusammengestellt, produziert und bei der Firma „Ariola" unter Plattenvertrag gebracht hat. Es besteht aus der Holländerin Bo Shannon und dem Sänger Rocky M. Als Fotografin für das Titelfoto der ersten Single „Ruf mich nicht an" wird „Judith de Angelo" genannt. Für den ersten Fernsehauftritt in Dieter Thomas Hecks "Deutschem Schlagerwettbewerb" leiht Nino Rocky M. seine Jacke. Das Duo kann mit seinem Titel „Ruf mich nicht an" den 4. Platz in der Zuschauerwertung belegen. 1993
Das Jahr beginnt mir der neuen Single „Eisblick"
von Van Dango, die vom Rundfunk gut angenommen
wird. Der Plattenvertrag des Duos wird aber nicht
verlängert, damit ist die Zusammenarbeit beendet.
Mit seiner eigenen neuen Single „Ich
fahr' die Nacht" (die Nino im Februar bei
einem Live-Auftritt vorstellt und die im März auf
dem Markt erscheint) erfüllt Nino sich einen
persönlichen Wunsch, indem er eine Coverversion
des Roy-Orbison-Titels „I
Drove All Night" veröffentlicht. Mit
1994 Die große Aktion des Jahres nennt sich „Tabaluga und Lilli". Nino ist ab März mehrere Monate mit Peter Maffay auf Tournee und leiht dem Vater der Hauptfigur des Rockmärchens (Tyrion) seine Stimme. Wegen des großen Erfolges wird die Tour in der zweiten Hälfte des Jahres fortgesetzt. Durch fehlende Promotion wird die Herausgabe der dritten Auskopplung aus dem De-Angelo-Album „Verfluchte Zeiten", „Kleiner großer Mann", von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Deshalb zählt diese Single heute schon zu den Raritäten. Spätere Veröffentlichungen erscheinen wieder unter dem vollständigen Namen Nino de Angelo. 1995 Das Jahr ist geprägt von dem, was Nino am besten kann: sehr vielen Live-Auftritten in ganz Deutschland. Unter dem Pseudonym „Cpt. Galaxy" unternimmt Nino im Sommer mit seiner Frau als Sängerin einen kurzen Ausflug in die Dance-Floor-Szene. Außerdem produziert er den offiziellen Song der „Gerry Weber Open ‘95" (ein Tennistournier in Halle in Westfalen), "The Heart Is A Fighter", der als Single des Sängers Irwin Doomes veröffentlicht wurde. 1996
Nach einigen Live-Auftritten von Nino erscheint
auf der erfolgreichen
Mr.-President-CD „We See The Same Sun" das
Duett „Olympic
Dreams", gesungen von Nino de Angelo und
T-Seven von Mr. President. Neben der Arbeit für
andere Künstler konzentriert sich Nino
hauptsächlich auf die Vorbereitung seines neuen
Albums. Seine sehr genauen Vorstellungen von
seiner zukünftigen Musik versucht er konsequent
in die Tat umzusetzen. Unterbrochen wird seine
Arbeit gegen Mitte 1997 Da Nino sich zunehmend von seiner Krankheit erholt, können im März die ersten Live-Auftritte stattfinden, bei denen Nino von den Fans erleichtert und begeistert gefeiert wird. So oft er kann, arbeitet er jetzt im Studio an seiner neuen Karriere, die er gründlich überdacht und für die er neue Prioritäten gesetzt hat. Nach einem Arbeitstreffen im Herbst mit Michael Jacksons Musikern in Amerika meldet sich Nino Ende November überraschend mit seiner neuen Single "I Can See The Light" zurück. Diese wurde in der gerade gegründeten Firma „PMP" (Perpetuum Mobile Productions) produziert, die im Laufe des Jahres von Nino und seinem Musikerkollegen und Freund Dieter Dierks ins Leben gerufen wurde. In der folgenden Zeit ist Nino in sehr vielen Fernsehsendungen zu erleben. Z. B. stellt er seine Single in der José-Carreras-Gala zugunsten Leukämiekranker vor. 1998
Als das neue Jahr noch keine fünf Minuten alt
ist, hat Nino bereits einen sensationellen
Auftritt in der SAT.1-Silvester-Party vor dem
Brandenburger Tor in Berlin. Er tritt zusammen
mit anderen Künstlern vor einem Riesen-Publikum
auf, das begeistert reagiert. Eine Reihe von
Interviews in Fernsehen und Radio folgt, wobei
sich jedoch bereits abzeichnet, daß der englische
Titel nicht den gewünschten Erfolg erzielt. Bei
den zahlreichen Live-Auftritten, die seit März
wieder stattfinden, stellt Nino die neue Single
auch nicht mehr vor. Die Zusammenarbeit mit der
Plattenfirma wird beendet, und am 11. März
startet die neue RTL-Serie "Dr. Monika Lindt",
deren Titelsong von Nino mit deutschem Text
geschrieben und gesungen wurde. Die deutsche
Sprache, so beschließt er später, wird vorerst
seinen Weg bestimmen. 1999
Nachdem am Anfang des Jahres noch einige
Auftritte mit Claudia Jung folgen, schließt Nino
im März einen Vertrag unter der Firma
Sony Music Deutschland mit dem
Columbia-Sublabel Portrait ab. Noch vor Ablauf
des Jahres wird Portrait jedoch aufgelöst, und
Nino ist
Columbia direkt unterstellt. Bevor die
eigentliche Zusammenarbeit beginnt, geht Nino von
März bis Mai mit einigen anderen Künstlern auf
die ZDF-Hitparaden-Tournee, die anläßlich des
30-jährigen Jubiläums der Sendung stattfindet und
quer durch Deutschland führt. Während dieser und
auch danach gibt es auch einige Live-Auftritte.
Trotzdem konzentriert sich Nino fortan
hauptsächlich auf das neue Album. Er stellt sein
Team wiederholt um und setzt den Schwerpunkt auf
zeitgemäße Musik sowie autobiographische Texte.
2000
Die "Ruhe vor dem Sturm" in den ersten Monaten
des Jahres wird abrupt beendet durch die Meldung,
daß Nino am 04.04.2000 von seiner Frau Judith
geschieden wurde. Es folgen viele kleine Artikel
in Tageszeitungen und Illustrierten sowie einige
Kurzbeiträge in TV-Sendungen. Einige davon
erwähnen schon die Veröffentlichung des Albums "Schwindelfrei"
am 08. Mai. 2001
Da
es in Ninos Karriere immer noch keine
Live-Tournee gegeben hat, eine solche aber immer
wieder im Gespräch ist, wird für den 17. März ein
Testkonzert in Lingen/Ems angekündigt. Mangels
Kartenvorverkaufs muß es aber wieder abgesagt
werden. 2002
Gleich zu Beginn des Jahres sorgt die Nachricht,
daß Nino noch einmal an einer deutschen
Grand-Prix-Vorentscheidung teilnehmen wird, für
große Überraschung. An diversen Veranstaltungen
im Vorfeld kann er allerdings wegen einer
Salmonelleninfektion nicht teilnehmen.
Rechtzeitig zur Vorbereitung auf die
Vorentscheidung am 22.02. in der Kieler
Ostseehalle ist er aber wieder fit. Mit seinem
seinen beiden Kindern gewidmeten Titel "Wenn
du lachst" geht er als dritter Künstler ins
Rennen, kann aber in der Gesamtwertung nur den 9.
Platz von 15 erreichen. 2003
Ende Januar 2003 kommt es schließlich zu einem
neuen Plattenvertrag. Nino unterzeichnet bei der
Firma Koch
Universal. Außerdem unterschreibt er einen
Managementvertrag mit der Firma
Panta Musik GmbH in Planegg am Ammersee, die
nun für die Planung von Terminen etc. zuständig
ist. Das erste Produkt dieser Zusammenarbeit ist
die Single "Jenseits
von Eden 2003", die am 14.04. erscheint. Es
handelt sich um eine aktuelle Neuauflage von
Ninos bisher größtem Erfolg, der am 1. November
2003 bereits seinen 20. Geburtstag feiert.
Weitere 10 Remakes von Ninos erfolgreichsten
Songs sowie zwei neue Lieder sind ab 23.06. auf
dem Album "Zurück
nach vorn" erhältlich. Am Erscheinungstag
stellt er dieses Werk im Kölner "Gloria" einem
ausgewählten Publikum live vor. Bereits am 21.06.
präsentiert er einem großen TV-Publikum in der
Sendung "Sommerfest der Volksmusik" die
Single-Auskopplung "Und
wenn ich abends einschlaf", ein Duett mit der
schweizer Sängerin
Francine Jordi. 2004
Die ersten Monate des Jahres verbringt Nino neben
den üblichen Live-Auftritten hauptsächlich mit
Vorbereitungen für sein neues Album im Studio.
Diesmal hat er sich einige italienische Klassiker
ausgesucht, die er neu interpretiert. Am 07. Juni
kommt "Un
momento italiano" heraus. Aus diesem Anlaß
gibt es auch ein paar sehr schöne TV-Auftritte,
z. B. die Premiere am 05. Juni mit seiner
Duettpartnerin Juillette bei Carmen Nebel.
Diesmal sollte ein Vertrag mit der "BILD" für
optimale Vermarktung sorgen. Pünktlich zum
Erscheinungstermin bekommt Nino dann auch die
Hauptschlag- zeile - die allerdings vor allem
Ninos "spektakuläre" Vergangenheit mit Drogen,
Spielsucht etc. aufwärmt, dabei aber zu erwähnen
vergißt, daß gerade ein neues Album erschienen
ist. Auch in den folgenden Tagen erscheinen
"Enthüllungsberichte", deren Inhalt den Fans seit
langem bekannt war. Sie sorgen dafür, daß Ninos
Name in aller Munde ist. Nino wird in diverse
Talkshows eingeladen. Ein besonders gutes
Interview gelingt dabei
Sandra Maischberger. Die CD geht dabei aber
so ziemlich unter. Vielmehr werden die Leute auf
eine geplante Autobiographie aufmerksam gemacht,
die Nino zusammen mit der Journalistin Judith
Lembke verfaßt hatte. Allerdings wird das Projekt
nie vollendet, da Nino seinen Stil nicht
getroffen sieht. 2005
Am
liebsten würde Nino dieses Jahr aus seinem Leben
streichen, denn es ist durch so viele Tiefschläge
überschattet, wie kaum ein anderes. Aber es gibt
auch einige sehr positive Ereignisse, die es wert
sind, es in seiner Biographie zu belassen.
Fortsetzung
folgt... Stand: Januar 2006
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